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Herkunft & Tradition

MIT DER BREZEL FING ALLES AN

Dem wunderbar knusprigen Gebäck mit der eigenwilligen Form gehört unsere ganze Leidenschaft. Ja, sie prägt die Geschichte von MAYKA so sehr, dass wir sie sogar in unser Logo eingebunden haben. Stets viel Freude haben wir an den vielen Mythen rund um die Form der Brezel gehabt.

SO ERZÄHLT DIE LEGENDE …

… dass ein armer Bäckergeselle die Tochter des Bäckermeisters zur Braut begehrte. Der Meister, vom Ansinnen seines Gesellen wenig erfreut, stellte folgende Bedingung für seine Einwilligung:

Backe mir ein Gebäck, durch das dreimal die Sonne scheint, und du sollst meine Tochter haben.

So machte sich der Geselle ans Werk – und erfand die Brezel.

Dies ist nur eine der vielen Geschichten, die sich mit der Herkunft der Brezel beschäftigen, und wir erzählen sie hier, weil sie uns am besten gefällt.

DIE KANDERNER BREZEL UND DIE FAMILIE MAYER

Die tatsächliche Entstehungsgeschichte der Brezel ist nicht mehr eindeutig auszumachen. In Deutschlands Südwesten, im schönen Markgräflerland am Fuße des Schwarzwalds liegt die Stadt Kandern. Hier hat sich bereits früh eine Tradition des Brezelbackens entwickelt. Spuren der „Kanderner Brezel“, einer kleinen durchgebackenen Brezel, finden sich bereits in Dokumenten des 18. Jahrhunderts.

Auch in der Familiengeschichte des MAYKA Geschäftsführers und Anteileigners Willi Mayer taucht die Brezel schon Ende des 19. Jahrhunderts auf. Und bis heute ist der Name Mayer im Markgräflerland mit der Herstellung von Brezeln fest verbunden. Der Markenname MAYKA schließlich hat die Verbindung MAYer/KAndern dauerhaft festgeschrieben.

Mit der Erfindung der Brezelwalze hat Willi Mayer sen., Vater des heutigen Geschäftsführers, unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg dafür gesorgt, dass das beliebte Gebäck auch außerhalb des Markgräflerlandes und Baden-Württembergs seine Verbreitung fand. Denn erst als die Brezelchen nicht mehr von vielen fleißigen Händen geschlungen werden mussten, sondern in perfektem Gleichmaß von der Brezelwalze ausgestochen wurden, wurden größere Produktionsmengen möglich.

TRADITION UND MODERNE

Ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte der MAYKA Brezel ist das Jahr 1983. In diesem Jahr stieg Norbert Michel ein. Gemeinsam mit Willi Mayer formulierte er die neue Firmenphilosophie, die auf eine kompromisslose Qualitätspolitik und eine besonders natürliche und schonende Herstellung setzt. Grundsätze, die bis zum heutigen Tage bei MAYKA gelten.

1988 wurde mit dem ersten MAYKA Bio-Produkt, natürlich einer Brezel, diese Ausrichtung konsequent fortgeführt. Die Ausweitung des Bio-Sortiments auf Chips, Flips und Pop-Corn folgte Schritt für Schritt.

1996 zog MAYKA von Kandern ins benachbarte Schliengen, da der Erfolg der Produkte nach einem Ausbau der Fertigungsmöglichkeiten verlangte, die in der Betriebsstätte in Kandern nicht mehr zu realisieren war. In Schliengen konnten Michel und Mayer mit dem Neubau dann auch ihre Vorstellungen für einen rundum ökologisch ausgerichteten Betrieb verwirklichen.

Heute sind besonders die blauen Packungen der traditionellen MAYKA Laugengebäckspezialitäten in allen Teilen Deutschlands zu finden und sorgen für Begeisterung bei Knabberfans.

Um dem ständig steigenden Bedarf nach MAYKA Brezeln und Sticks gerecht zu werden, waren in den letzten Jahren eine Vielzahl an Investitionen erforderlich. So ist im Laufe der Zeit eine hoch moderne Produktion entstanden, natürlich ohne dass sich etwas bei der hohen Qualität und den schonenden Fertigungsmethoden geändert hat.